ehemalige Schulschach-Referentin der Pfalz



Letzte Änderung:    17. Nov. 2018



Vorstellung

Mit dem Schuljahr 2015/2016 übernahm ich das Amt der Schulschach-

Referentin der Pfalz. Dieses hatte zuvor viele Jahre Herr Roland Dübon

Inne, der es mit viel Engagement ausfüllte.

An seiner Seite durfte ich schon zuvor in dieses Amt hineinschnuppern.

Ich wollte seine gute Arbeit in seinem Sinne fortsetzen (warum auch sollte

man gutbewährtes ändern?), aber es sollte auch das ein oder andere Neue

geben, denn schließlich hat ja jeder seinen eigenen Stil/Note.

  

Aber:


Mit dem Schuljahr 2016/2017 musste ich mein Amt als Schulschach-

Referentin der Pfalz aus gesundheitlichen Gründen leider aufgeben.


Meine Ideen, Ausblicke und Ziele konnte ich leider in der kurzen Zeit kaum

realisieren. Ich wünsche mir aber, dass mein/e Nachfolger/in in diesem Amt

auch viele meiner Ziele umsetzt und das Schach in der Schule weiter voran-

treibt.


Inzwischen wurde von der Schachjugend Pfalz (SJP) ein neuer Schulschach-Referent für den Bezirk Pfalz gewählt. Es ist Klaus-Peter Thronicke schach@thron.org. Inzwischen hat er auch das Amt des Schulschach-Referenten auf Landesebene übernommen. Aktuelle Links zu seiner Schulschach-Seite im Internet und zum Bildungsserver des Landes RLP finden sich auf der Seite „Meisterschaften“.


Marion Kremer

Zu meiner „Schach-Biographie“


Meinen ersteren Berührungspunkt mit Schach hatte ich in der 6. Schulklasse in der Schach-AG, in der ich dieses Spiel erlernte. Einen Verein gab es in dem Ort, in dem ich aufwuchs, nicht, so dass ich weiterhin lediglich hin und wieder mit Freunden in meiner Freizeit Schach spielte. Einigen meiner Kinder brachte ich das Schachspielen bei, eines wehrte sich erfolgreich dagegen. Als meine jüngste Tochter in der 4. Klasse war, kam eine Anfrage an Eltern, die bereit waren eine AG anzubieten. Da ich Kapazitäten frei hatte kam mir die Idee, auch dort den Kindern die Grundlagen des Schachs beizubringen, auch wenn ich selber keine perfekte Schachspielerin bin. Ich besuchte Lehrgänge zum Thema Schulschach und begann meine Arbeit im Jahr 2006 als AG-Leiterin an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Ludwigshafen-Ruchheim. Zeitgleich kam ein Angebot einer weiteren Ludwigshafener Grundschule, dessen AG-Leiter krankheitsbedingt ausfiel, welches ich ebenfalls annahm. Schnell merkte ich, dass es mir gelang, den Kindern die Faszination Schach zu vermitteln, was die Grundlage darstellt, um das Schachspielen zu erlernen. Da ich nicht nur 4.-Klässler in der AG hatte, sondern auch jüngere Schüler, die nach einem Jahr weiter machen wollten, hieß es natürlich auch für mich, mein schachliches Wissen zu erweitern, dazuzulernen. Im Laufe der Zeit machte ich die Erfahrung, die durch Infos bei einigen Fortbildungen bestätigt wurde, dass es gar nicht darauf ankommt, selber ein guter/perfekter Schachspieler zu sein, um Kindern das Schachspielen beizubringen, sondern dass es oft sogar eher kontraproduktiv ist, denn vielen sehr guten Schachspielern fällt es ausgesprochen schwer, sich auf das Niveau der Schachnovizen herab zu lassen. Nach zwei Jahren Schach an der Grundschule wechselte einer meiner Schüler (damals schon mein „bestes Pferd im Stalle“) an das neu gegründete Lise-Meitner Gymnasium in Maxdorf. Er wünschte sich dort nichts sehnlicher als eine Schach-AG und bohrte bei mir immer wieder nach, ob ich die dort nicht machen könnte, bis ich nach langem Abwägen zusagte und mit der Eröffnung der Schule im Jahre 2008 auch dort Schach anbot. Seit ein paar Jahren biete ich auch Schach im Kindergarten an.

Home Meisterschaften Schulschach offene Turniere Links  Referentin Kontakt Impressum Disclaimer Archiv Unterhaltsames

Ausblick/meine Ziele


Gerne möchte ich den Ausbau von Schulschach-AGen unterstützen, Hilfestellung bieten, Tipps dazu geben, damit Schach an immer mehr Schulen angeboten wird. Dazu dient auch diese Homepage als Plattform. Und da Schach nun mal auch ein Sport ist, in dem man sich mit anderen misst, braucht es auch eine Kontinuität für die Durchführung der Pfälzischen Schulschach-Meisterschaften, die ich ebenfalls in gewohnter Weise gewähren möchte.

Alles ganz nach dem Motto:


                     Schach macht Schule